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Autofolien sind vielseitig

Früher wurde ein Auto lackiert und das war es dann auch. Bestenfalls hat man noch einen Aufkleber aus dem Urlaub auf die Heckscheibe oder den Kofferraumdeckel gepappt.

Heutzutage lassen die modernen Klebefolien keine Wünsche offen. Zu den Einsatzbereichen gehört der Sonnen- und Sichtschutz. Unser Firmenfahrzeug (ein Mercedes ML) hat zum Beispiel die hinteren Scheiben komplett vom Werk aus mit dunkler Folie beklebt. Bei einem schwarzen Auto sieht das gut aus und mindert im Sommer das Aufheizen des Fahrzeugs. Aber auch im Zubehör gibt es Sonnenschutzfolien, die man nachträglich im oberen Bereich der Windschutzscheibe verkleben kann. Ganz zu schweigen von Komplettsätzen, mit denen man sein Auto zum „Diplomatenfahrzeug“ umrüsten kann ;). Jedem so wie er es mag.
Das unsere Firmenwerbung ebenfalls aus Folien besteht, brauche ich hier wohl gar nicht erst erwähnen. Für ca. 100 Euro haben wir die beiden vorderen Türen und auch die Heckscheibe nach unseren Wünschen mit Werbefolien versehen. Dabei sind natürlich nicht nur verschiedene Schriftzüge möglich sondern auch Logos und sogar Bilder. Da es die Folien in praktisch allen Farben gibt, kann man da schon viel realisieren.
Neben diesen beiden Anwendungsbereichen nutzen viele Autobahnfahrer Folien zum Schutz des Lackes. Jeder kennt wohl das leidige Problem, dass die Motorhaube durch hochgeschleuderte Steinchen beschädigt wird. Wer häufig auf Autobahnen unterwegs ist, muß entweder regelmäßig zum Lackierer oder beklebt seine Motorhaube einfach mit einer Klarsichtfolie aus dem Zubehör. Diese Folien fallen optisch praktisch nicht auf, lassen sich leicht wieder entfernen und schützen den Lack vor Beschädigungen. Und wer es etwas bunter möchte, kann die Folie auch farbig erhalten. Häufig habe ich schon Fahrzeuge gesehen, die auf der Mitter der Motorhaube zum Beispiel einen breiten, roten Streifen geklebt haben. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Diese Schutzfolien kann man auch sehr gut zum Schutz der Ladekante verwenden. Gerade der ML ist da etwas empfindlich, weil die obere Fläche der Stoßstange mit der Ladekante auf gleicher Höhe ist. Kratzer sind da (auch wenn man sehr vorsichtig ist) nicht auszuschließen. Seit ich eine Folie auf den Stoßfänger geklebt habe ist damit jetzt auch Schluss.
Einen letzten Einsatzbereich möchte ich Ihnen an dieser Stelle ebenfalls nicht vorenthalten. Nämlich die Alternative zur Lackierung. Statt das Fahrzeug zum Lackierer zu geben, kann man natürlich auch das komplette Fahrzeug (oder Teile) mit Folie bekleben (lassen). Zum einen steigert man den Wiederverkaufswert. Denn die Folie lässt sich ja rückstandsfrei entfernen und der Lack darunter ist natürlich keinerlei Umweltbedingungen ausgesetzt gewesen und dementsprechend gepflegt. Ich habe sogar schon von Leuten gehört, die Ihren nagelneuen Wagen mit Folie bekleben lassen. Nach ein paar Jahren die Folie entfernt und man hat praktisch einen neuen Lack. Ein kleines Manko möchte ich Ihnen fairerweise nicht vorenthalten. Der Untergrund muss natürlich genauso eben sein wie beim Lackieren und man muss genau so reinlich arbeiten. Denn jede Unebenheit im Untergrund (und sei es nur ein Körnchen) drückt sich durch die Folie durch.

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