jagato.de – Dies und Das

Ihre Webcam zur Spionage nutzen

Es ist eigentlich schon ein altes Thema. Aber leider noch immer aktuell, da es im Internet entsprechende Programme zum Download gibt. Und zwar Programme, mit denen man die Webcam von fremden Rechnern über das Internet aktivieren kann. Mittlerweile ist es sogar schon möglich das Aufleuchten der Signalleuchte, welche die Aktivität der Webcam anzeigt, per Internetzugriff zu deaktivieren. Das ist natürlich besonders gemein, da man dann noch nicht einmal bemerkt, dass die eigene Webcam von Fremden missbräuchlich benutzt wird.

Bezüglich dieses Themas stellen sich dem Normaluser einige Fragen. Erster Punkt ist das häufig genannte Argument, bei mir gibt es doch nichts zu beobachten. Letztens laß ich noch in einem Forum den Kommentar eines Nutzers, der meinte er würde ja im Grunde nur auf seinen Monitor starren. Daher sei es nicht sonderlich schlimm, wenn jemand seine Webcam hacken würde. Ob er da auch in Ausnahmesituationen dran denkt? Wenn zum Beispiel seine Freundin über Nacht zu Besuch ist und man mal eben leicht (oder un-) bekleidet den Laptop ins Bett holt um mal eben was nachzuschauen oder einen Videoclip oder gar einen ganzen Film anzusehen.

Früher zählte noch ein Argument. Nämlich weiterlesen… »

Dienstleistungswüste Deutschland

Nene, nicht was Sie jetzt vielleicht denken. Ich habe die Überschrift bewusst etwas ungenau gewählt um das Interesse des Lesers zu wecken. 😉 Denn im Grunde geht es nicht um Deutschland sondern um amerikanische Unternehmen, die Ihre Dienste auch hier in Deutschland anbieten. Da ist es nämlich mit der Kundenorientierung nicht besonders gut gestellt. Aber als „Normalsterblicher“ bekommt man das im Grunde gar nicht mit. Als Gewerbetreibender der regelmäßig Ware aus dem Ausland bezieht bin ich von den Missständen nicht nur tangiert sonder oftmals auch genervt. Früher, bevor ich gewerblich Waren aus dem Ausland importierte, hätte ich mir das nicht träumen lassen.

Aber jetzt mal der Reihe nach. Wir beziehen praktisch wöchentlich Waren eines amerikanischen Herstellers. Alle Hersteller von denen wir Ware beziehen haben einen entsprechenden Lagerbestand und versenden praktisch am Tage der Bestellung die Ware. So sollte es ja auch sein. In Amerika ist wohl alles etwas anders. Da dauert es denn auch schon mal zwei Wochen bis unsere Bestellung auf den Weg gebracht wird. Naja, nach einiger Zeit weiß man es und richtet sich darauf ein. weiterlesen… »

Die Politik macht aus unserer Polizei eine Lachnummer

Polizisten werden angespuckt, beschimpft, tätlich angegriffen und müssen sich auch noch Rechtfertigen, wenn Sie mal durchgreifen. Das ist ja mittlerweile allgemein bekannt und führt zu viel Missmut in unsere Gesellschaft. Zumindest bei den gesetzestreuen Mitbürgern.

Andere Länder – andere Sitten. Auf der Onlineausgabe der Welt ist mir heute ein Video aufgefallen, bei dem ich fast applaudiert hätte. Und zwar ist in Brasilien ein Motorradfahrer während der Fahrt mit vorgehaltener Waffe angehalten worden um sein Motorrad zu stehlen. Ich glaube hier in Deutschland nennt man das Raubüberfall. Wie auch immer, der betroffene Motorradfahrer hatte eine Helmkamera die den ganzen Vorgang aufgenommen hat.

Die Geschichte ging allerdings (Sie werden es schon vermuten) etwas anders aus, als sich der offensichtlich minderjährige Räuber es geplant hatte. Denn der Räuber saß noch nicht ganz auf dem Motorrad, das vielen auf einmal Schüsse. Ein Polizist hatte zufällig den Raub beobachtet, seine Dienstwaffe gezogen und den Räuber ohne Warnung angeschossen. Dazu kann ich nur sagen: Klasse, richtig gemacht, der Mann sollte belobigt werden.

In Deutschland würde ein Polizist erst einmal vor Gericht kommen. Unverhältnismäßigkeit der Mittel. Er hätte den Räuber wahrscheinlich warnen müssen. Und in der Öffentlichkeit, insbesondere bei den Unterschichten, würde die Polizei als Institution angegriffen, weil sich die Polizei ja alles erlauben könne. Und der jugendliche Räuber würde wahrscheinlich sogar noch eine Entschädigung weiterlesen… »

Gesunde Ernährung vor dem Hintergrund der menschlichen Entwicklung

Vieles was uns heute von Politikern, den Medien, vielen (selbst ernannten) Fachleuten, aber auch von einigen Wissenschaftlern erzählt wird stimmt nicht immer und sollte man nicht unkritisch übernehmen. Zur Zeit lese ich „Die kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari. Übrigens das beste Buch, welches ich in letzter Zeit gelesen habe. Sehr interessant und läßt sich gut lesen. Auf jeden Fall bin ich bei der Lektüre auf einen Punkt besonders aufmerksam geworden, den ich hier ein wenig weiter ausführen möchte.

Ich bin Baujahr 1960 und habe daher sogar noch die Nachwirkungen des Krieges und der damit verbundenen Entbehrungen auf die Ernährungsgewohnheiten erlebt. Damals war aß man viel und deftig und der Teller wurde selbstverständlich leergegessen. Als junger Mann erlebte ich dann die Biowelle mit. Damals in Westberlin schossen die Bioläden wie Pilze nach dem Regen aus dem Boden. Und kurz darauf schwappte die Biowelle weiterlesen… »

Kein Zigeunerschnitzel in Hannover

Ab und an werfe ich mal einen Blick auf die Onlineausgabe der Bild(-zeitung). Lustig finde ich da immer die Überschriften. Mehr kann man da eigentlich auch nicht lesen. Reicht aber auch. Zumindest um sich zu amüsieren.

Heute ist mir da der Artikel aufgefallen, nach dem „Das Forum der Sinti und Roma in Hannover“ angeblich den Begriff Zigeunerschnitzel am liebsten von allen deutschen Speisekarten streichen will. Einen ersten Erfolg hat das Forum nach dem Bildbericht in der Kantine des Rathauses sowie des Hannover-Congress-Centrum erreicht. Dort werden die Schnitzel jetzt unter einer anderen Bezeichnung weiterlesen… »

Einkaufen in der Innenstadt? Ich nich‘

Ich lebe in NRW, mitten im Ruhrgebiet. Letztens wollte ich mal ein klein wenig nach neuer Kleidung Ausschau halten. Auf gut deutsch: Shoppen gehen. Also mal eben in die Stadt fahren und ein bisschen bummeln. Damit fing das Dilemma dann auch an. Nämlich mit der Parkplatzsuche. Ist man gar nicht mehr gewohnt, wenn man durch die Besuche weiterlesen… »

Grillen von selbstgemachten Spießen und Fleischbällchen

Das Wetter der letzten Tage (deutlich über 30 Grad im Schatten) hat selbst mir als begeistertem Hobbykoch die Lust in der heißen Küche zu stehen etwas vermiest. Um so besser für meine treuen Leser. Dann statt dessen habe ich mir mal wieder über das Grillen im Garten gemacht und bin auf einige neue Rezepte aufmerksam geworden.

Aber zuerst muss ich mal zu meiner Schade gestehen, dass die erste Grillaktion nicht wirklich begeisterte. Die Gäste haben zwar nicht gemeckert — aber das lag wahrscheinlich mehr an der Höflichkeit und dem guten Benehmen meiner Freunde. 😉 Ich zumindest war nicht begeistert. Zuerst wollte (war ein sehr windstiller Tag) die Kohle nicht richtig angehen, danach brannte die Kohle auf einmal wie Zunder. Dementsprechend verwandelten sich die Würstchen innerhalb von Sekunden zu Brikett und das Bauchfleisch tropfe nur so in die Kohle. Der Erfolg dieses Tropfens war der, als wenn man Kerosin ins Feuer gießt.

Beim zweiten Mal habe ich mir geschworen wird alles besser. Zuerst habe ich mir mal einen dieser Grillanzünder besorgt, in die die Kohle praktisch wie in einen Kamin gefüllt wird weiterlesen… »

Bildungssystem sei undurchlässig und ungerecht

Mal wieder ist das deutsche Schulsystem in der Kritik. Eine aktuelle Bertelsmann-Studie zeige deutlich, dass unser Schulsystem kaum Chancen auf einen Aufstieg bietet. So wird zumindest allgemein argumentiert (Spiegel, Stern, Focus usw. jeweils in der Onlineversion).

Als ehemaliger Ausbildungsleiter verfüge ich über sehr umfangreiche Erfahrungen mit den Schulabgängern von verschiedenen Schulformen. Diese Erfahrungen beziehen sich einerseits in der Beurteilung der Auszubildenden (Kenntnisse, Sozialisation usw. ) als auch auf die Informationen, die ich von unseren Azubis über Ihre Erfahrungen in den Schulen erhalten habe. Und nicht zuletzt auch noch die Erfahrungen im Umgang mit Lehrkörpern verschiedener Schulformen.

Alles zusammen gefasst kann ich als „Insider“ da nur verwundert mit dem Kopf schütteln. Denn die Fehler im deutschen Schulsystem sind so offensichtlich weiterlesen… »

Barcelona sehen und genießen

Während meines letzten Urlaubs in Spanien in Roses habe ich natürlich auch einen Abstecher nach Barcelona gemacht. Jaja, mit Spanien verbindet man in der Regel gutes Wetter und am Strand liegen. Das ist aber sicherlich nicht alles, was Spanien zu bieten hat (neben den sehr leckeren Weinen).

Barcelona zum Beispiel. Dort habe ich recht lange im historischen Stadtkern verbracht. Von der Innenstadt aus kann man die römischen Ruinen zu Fuß erkunden. Aber auch der historische Stadtkern bietet nicht nur dem architektonisch interessierten Besucher eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Alleine hierfür lohnt es sich im Grunde schon, einige Tage in der Stadt zu verweilen. Ein Tagesbesuch ist wirklich nicht ausreichend. Zumal man für kleines Geld Unterkünfte angeboten bekommt. Nicht nur Hotels und Pensionen bieten Zimmer an. Auch Familien werden bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Barcelona nicht enttäuscht. Zumal man als vorsichtiger Urlauber bequem vorab telefonisch oder über das Internet buchen kann. Und wer Geld sparen will sollte sich sowieso einmal mit dem Gedanken Ferienwohnung anfreunden. Dort bekommt man für kleines Geld nicht nur eine Unterkunft sondern kann sich auch selber versorgen und ist unabhängig.

Dessous im Wandel der Zeit

Ich kann mich noch gut an die 1970’er Jahre erinnern. Damals wurden Dessous noch abwertend als Reizwäsche bezeichnet und galten gemeinhin als nicht gesellschaftsfähig. Naja, der Begriff gesellschaftsfähig ist wohl nicht ganz korrekt gewählt. Denn Dessous trägt man ja nicht gerade in der öffentlichen Gesellschaft. 🙂 sondern eher wenn man unter sich ist und damit einen bestimmten Zweck verfolgt.

Der primäre Zweck dürfte wohl immer noch in der sexuellen Reizung des Partners bzw. der Partner liegen. Wobei ich persönlich auch einige Frauen kenne, die Dessous unter den normalen Straßenkleidung tragen, weil Sie sich damit hübscher, ansehnlicher und vor allen Dingen anziehender finden. Im Laufe der Zeit hat sich die Art der Dessous allerdings sehr gewandelt. Vieles was vor 50 Jahren noch für öffentliche Entrüstung geführt hat ist heute ein alter Hut und lockt niemanden mehr hinterm Ofen weg. Und dabei denke ich jetzt gar nicht mal an Nischenmärkte wie SM, Lack oder Leder sondern „normale“ weiterlesen… »

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