jagato.de – Dies und Das

Grillen von selbstgemachten Spießen und Fleischbällchen

Das Wetter der letzten Tage (deutlich über 30 Grad im Schatten) hat selbst mir als begeistertem Hobbykoch die Lust in der heißen Küche zu stehen etwas vermiest. Um so besser für meine treuen Leser. Dann statt dessen habe ich mir mal wieder über das Grillen im Garten gemacht und bin auf einige neue Rezepte aufmerksam geworden.

Aber zuerst muss ich mal zu meiner Schade gestehen, dass die erste Grillaktion nicht wirklich begeisterte. Die Gäste haben zwar nicht gemeckert — aber das lag wahrscheinlich mehr an der Höflichkeit und dem guten Benehmen meiner Freunde. 😉 Ich zumindest war nicht begeistert. Zuerst wollte (war ein sehr windstiller Tag) die Kohle nicht richtig angehen, danach brannte die Kohle auf einmal wie Zunder. Dementsprechend verwandelten sich die Würstchen innerhalb von Sekunden zu Brikett und das Bauchfleisch tropfe nur so in die Kohle. Der Erfolg dieses Tropfens war der, als wenn man Kerosin ins Feuer gießt.

Beim zweiten Mal habe ich mir geschworen wird alles besser. Zuerst habe ich mir mal einen dieser Grillanzünder besorgt, in die die Kohle praktisch wie in einen Kamin gefüllt wird weiterlesen… »

Bildungssystem sei undurchlässig und ungerecht

Mal wieder ist das deutsche Schulsystem in der Kritik. Eine aktuelle Bertelsmann-Studie zeige deutlich, dass unser Schulsystem kaum Chancen auf einen Aufstieg bietet. So wird zumindest allgemein argumentiert (Spiegel, Stern, Focus usw. jeweils in der Onlineversion).

Als ehemaliger Ausbildungsleiter verfüge ich über sehr umfangreiche Erfahrungen mit den Schulabgängern von verschiedenen Schulformen. Diese Erfahrungen beziehen sich einerseits in der Beurteilung der Auszubildenden (Kenntnisse, Sozialisation usw. ) als auch auf die Informationen, die ich von unseren Azubis über Ihre Erfahrungen in den Schulen erhalten habe. Und nicht zuletzt auch noch die Erfahrungen im Umgang mit Lehrkörpern verschiedener Schulformen.

Alles zusammen gefasst kann ich als „Insider“ da nur verwundert mit dem Kopf schütteln. Denn die Fehler im deutschen Schulsystem sind so offensichtlich weiterlesen… »

Barcelona sehen und genießen

Während meines letzten Urlaubs in Spanien in Roses habe ich natürlich auch einen Abstecher nach Barcelona gemacht. Jaja, mit Spanien verbindet man in der Regel gutes Wetter und am Strand liegen. Das ist aber sicherlich nicht alles, was Spanien zu bieten hat (neben den sehr leckeren Weinen).

Barcelona zum Beispiel. Dort habe ich recht lange im historischen Stadtkern verbracht. Von der Innenstadt aus kann man die römischen Ruinen zu Fuß erkunden. Aber auch der historische Stadtkern bietet nicht nur dem architektonisch interessierten Besucher eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Alleine hierfür lohnt es sich im Grunde schon, einige Tage in der Stadt zu verweilen. Ein Tagesbesuch ist wirklich nicht ausreichend. Zumal man für kleines Geld Unterkünfte angeboten bekommt. Nicht nur Hotels und Pensionen bieten Zimmer an. Auch Familien werden bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Barcelona nicht enttäuscht. Zumal man als vorsichtiger Urlauber bequem vorab telefonisch oder über das Internet buchen kann. Und wer Geld sparen will sollte sich sowieso einmal mit dem Gedanken Ferienwohnung anfreunden. Dort bekommt man für kleines Geld nicht nur eine Unterkunft sondern kann sich auch selber versorgen und ist unabhängig.

Dessous im Wandel der Zeit

Ich kann mich noch gut an die 1970’er Jahre erinnern. Damals wurden Dessous noch abwertend als Reizwäsche bezeichnet und galten gemeinhin als nicht gesellschaftsfähig. Naja, der Begriff gesellschaftsfähig ist wohl nicht ganz korrekt gewählt. Denn Dessous trägt man ja nicht gerade in der öffentlichen Gesellschaft. 🙂 sondern eher wenn man unter sich ist und damit einen bestimmten Zweck verfolgt.

Der primäre Zweck dürfte wohl immer noch in der sexuellen Reizung des Partners bzw. der Partner liegen. Wobei ich persönlich auch einige Frauen kenne, die Dessous unter den normalen Straßenkleidung tragen, weil Sie sich damit hübscher, ansehnlicher und vor allen Dingen anziehender finden. Im Laufe der Zeit hat sich die Art der Dessous allerdings sehr gewandelt. Vieles was vor 50 Jahren noch für öffentliche Entrüstung geführt hat ist heute ein alter Hut und lockt niemanden mehr hinterm Ofen weg. Und dabei denke ich jetzt gar nicht mal an Nischenmärkte wie SM, Lack oder Leder sondern „normale“ weiterlesen… »

Urlaub an der Nordsee

Damit verbinden sich meine ersten frühkindlichen Urlaubserinnerungen. Obwohl – nicht ganz richtig. Meine Eltern waren begeisterte Camper. Zu Anfang, in den 60’er Jahren noch mit dem Zelt, später in den 70′ er Jahren mit dem Wohnwagen. Mit dem Zelt sind wir immer zur Ostsee gefahren. Aber an Heiligenhafen kann ich mich wirklich nicht mehr erinnern. Danach ging es dann immer nach Ostfriesland. Wie viele andere Menschen aus dem Ruhrgebiet zog es auch uns in den Bereich Esens. Wenn Sie sich in der näheren Umgebung von Esens im Sommer mal die Nummernschilder anschauen werden Sie schnell feststellen, dass viele Urlauber in Neuharlingersiel, Bensersiel, Esens usw. auch heute noch aus dem Ruhrgebiet kommen.

Das Zelten und Campen war im Grunde noch nie meine Sache. Aber die Freude am Meer ist geblieben. Zumal mittlerweile sogar ein Verwandter in Esens wohnt. Bezüglich der Unterkunft lege ich allerdings mittlerweile großen Wert auf eine vernünftiges Dach überm Kopf und ein eigenes Badezimmer sollte auch vorhanden sein. Das ist aber kein Problem. Denn man kann sich (zumindest außerhalb der Saison) problemlos in eins der schönen Hotels weiterlesen… »

Mängel im Gesundheitssystem

… und wie ich damit umgehen.

Gestern Abend wurde im Fernsehen mal wieder lang und breit über das Gesundheitssystem und insbesondere über zu viele Operationen in Deutschland diskutiert. Es sind schon viele Dinge im Argen was unser Gesundheitssystem betrifft aber es gibt auch viele positive Aspekte zu berichten.

Als medizinischer Laie sind mir allerdings auch schon viele Änderungen in den letzten Jahren aufgefallen. Ganz besonders die Liegezeiten in den Krankenhäusern. Als Kind bin ich in den 1960’er Jahren mal am Leistenbruch operiert worden. Da lag ich über zwei Wochen im Krankenhaus. Damals war die Devise der Patient soll sich erst einmal von dem Eingriff erholen. Heutzutage werden die Patienten noch 24-48 Stunden im Krankenhaus überwacht, dann geht es nach Hause. Dieser Trend zu kurzen Klinikaufenthalten weiterlesen… »

Stromtarifvergleich, Vergleichsrechner, Stromrechner usw.

Ich habe die Überschrift wohlüberlegt so formuliert. Denn bei dieser Überschrift wird jeder sofort wissen, es geht um den Vergleich von Stromversorgern. Denn die werden ja immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit und ständiger Wiederholung angepriesen. Selbst hier in meinem Blog gibt es noch einige ältere Gastbeiträge (heute erlaube ich Gastbeiträge nur noch in Ausnahmefällen), die sich mit dem Thema Tarifvergleiche der Stromanbieter beschäftigen und zu (wen wundert es?) positiven Ergebnissen kommen.

Prinzipiell ist es ja auch richtig Preise zu vergleichen. Das gilt nicht nur für den täglichen Einkauf und größere Anschaffungen sondern auch für regelmäßige Verbräuche. Wenn ich bei gleicher Leistung viel Geld sparen kann verweigert sich ja wohl niemand. Aber trotzdem sollte man bei allem Sparwahn doch ein bisschen weiter überlegen. Viele Faktoren sind offensichtlich, liegen auf der Hand — und werden dennoch übersehen.

Schönstes Beispiel ist nach wie vor der Sparkonsument, der 20 km fährt um die Bananen 5 Cent das Kilo billiger zu bekommen. Da muss man schon viele Bananen weiterlesen… »

Auslandsaufenthalt als Au-pair

Seit einiger Zeit ist der Sohn einer guten Bekannten zurück aus Neuseeland. Das Jahr in Neuseeland ist Ihm recht gut bekommen. Weg von der wohlbehüteten Familie, zum ersten Mal im Leben auf eigenen Beinen stehen. Und dann noch in einem Land, in dem eine andere Sprache gesprochen wird. Leider steht es auch nach einem Jahr im Ausland mit den Englischkenntnissen immer noch nicht so gut.

Mein Sohn interessiert sich schon länger ebenfalls um ein Auslandssemester. Genau genommen beabsichtigt er seine Doktorarbeit im Ausland zu schreiben. Durch seinen Aufenthalt in Washington DC, aber auch weiterlesen… »

Es gibt auch seriöse Chats.

Angesichts der wenig betreuten Chats und der Belästigung von Kindern (ich berichtete) habe ich mich im Internet mal ein bisschen umgesehen. Und siehe da, es gibt auch sehr viele (meist eher kleinere Seiten) die wesentlich seriöser und bedachter mit den Usern umgehen. Aufgefallen ist mir unter anderem der Chat für Ostwestfalen. Unter CityTalk OWL findet man einen Chat, der sich auf die Region Ostwestfalen Lippe (von Bielefeld über Minden bis nach Paderborn) spezialisiert hat.

Der Chat ist regional begrenzt (obwohl sicherlich auch Leute aus anderen Regionen gerne gesehen sind) und dadurch natürlich gewisse Vorteile. Besonders interessant für Leute, die Ihren Bekannten- und Freundeskreis erweitern möchten. Aber auch wenn man lediglich seine Meinungen austauschen möchte oder über sein Hobby berichten möchte ist man hier an der richtigen Stelle. Besonders gefallen hat mir, dass man sich nicht unbedingt anmelden muss. Auch ein Gastzugang zum Chat ist möglich. Eine weitere, tolle Sache ist der WunschChat. Hier kann man ein Thema für einen Chat selber vorschlagen.

Des weiteren gibt es die Möglichkeit ein eigenes Profil mit Foto und Gästebuch anzulegen, eine Flüsterfunktion (Privatnachrichten an einen bestimmten User) und nicht zu vergessen natürlich auch Spiele. Aber was soll ich noch viel erzählen, schauen Sie sich doch einfach mal den CityTalk OWL an.

Fachkräftemangel in Deutschland

Mal wieder mit Kopfschütteln habe ich die Pressemitteilung gelesen, nach der in Deutschland ein akuter Fachkräftemangel herrsche. Bereits 2015 sollen fast drei Millionen Fachkräfte fehlen. Dies soll eine Studie der Prognos AG für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), die dem Handelsblatt vorliegt, belegen. Aber auch in der Onlineausgabe der Bild wird heute der DIHK-Chef Schweitzer mit der Aussage zitiert bis 2025 benötige Deutschland 1,5 Mio Fachkräfte aus dem Ausland.

Zuerst einmal fallen die doch sehr unterschiedliche Zahlen auf. Wobei ich persönlich eine Prognose für 2025 (also in 12 Jahren) für nicht besonders Glaubwürdig erachte. Aber im Prinzip kommen ja beide zur gleichen Aussage: Wir benötigen Fachkräfte aus dem Ausland.

Dem kann und will ich nicht zustimmen. Wir haben hier in Deutschland zur Zeit über 3 Mio Arbeitslose. Jaja ist mir auch bekannt, leider sind die oftmals nicht genügend ausgebildet und leider viel zu oft der deutschen Sprache nicht genügend mächtig. In diesen Personenkreis Geld zu investieren ist (als ehemaliger Ausbildungsleiter in der Erwachsenenbildung erlaube ich mir das mal ganz deutlich zusagen) mehr als ineffektiv. Aber unser Schulsystem krankt an allen Ecken und Kanten. Das merkt man nicht nur bei den Ergebnissen der Pisastudien sondern auch bei den fehlenden Ausbildungsvoraussetzungen der jugendlichen Schulabgänger. Daher mein bescheidener Vorschlag: Lieber Vater Staat, investiere doch mal genügend Geld in die Schulausbildung unserer Kinder. Nicht nur das oftmals die Schulen großen Bedarf an Sachmitteln haben. Auch Schulklassen von über 30, manchmal sogar über 40 Kindern sind für’s Lernen nicht vorteilhaft. Gerade Kinder aus den unteren Gesellschaftsschichten benötigen eine intensivere Betreuung und dafür sind ganz einfach mehr Lehrkräfte nötig. Ganz abgesehen von der Sozialisation der Kinder und Jugendlichen. Denn dem Erziehungsanspruch kann ein Lehrer bei solch großen Klassenverbänden bestimmt nicht so nachkommen wie es wünschenswert wäre.

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