jagato.de – Dies und Das

Mängel im Gesundheitssystem

… und wie ich damit umgehen.

Gestern Abend wurde im Fernsehen mal wieder lang und breit über das Gesundheitssystem und insbesondere über zu viele Operationen in Deutschland diskutiert. Es sind schon viele Dinge im Argen was unser Gesundheitssystem betrifft aber es gibt auch viele positive Aspekte zu berichten.

Als medizinischer Laie sind mir allerdings auch schon viele Änderungen in den letzten Jahren aufgefallen. Ganz besonders die Liegezeiten in den Krankenhäusern. Als Kind bin ich in den 1960’er Jahren mal am Leistenbruch operiert worden. Da lag ich über zwei Wochen im Krankenhaus. Damals war die Devise der Patient soll sich erst einmal von dem Eingriff erholen. Heutzutage werden die Patienten noch 24-48 Stunden im Krankenhaus überwacht, dann geht es nach Hause. Dieser Trend zu kurzen Klinikaufenthalten weiterlesen… »

Stromtarifvergleich, Vergleichsrechner, Stromrechner usw.

Ich habe die Überschrift wohlüberlegt so formuliert. Denn bei dieser Überschrift wird jeder sofort wissen, es geht um den Vergleich von Stromversorgern. Denn die werden ja immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit und ständiger Wiederholung angepriesen. Selbst hier in meinem Blog gibt es noch einige ältere Gastbeiträge (heute erlaube ich Gastbeiträge nur noch in Ausnahmefällen), die sich mit dem Thema Tarifvergleiche der Stromanbieter beschäftigen und zu (wen wundert es?) positiven Ergebnissen kommen.

Prinzipiell ist es ja auch richtig Preise zu vergleichen. Das gilt nicht nur für den täglichen Einkauf und größere Anschaffungen sondern auch für regelmäßige Verbräuche. Wenn ich bei gleicher Leistung viel Geld sparen kann verweigert sich ja wohl niemand. Aber trotzdem sollte man bei allem Sparwahn doch ein bisschen weiter überlegen. Viele Faktoren sind offensichtlich, liegen auf der Hand — und werden dennoch übersehen.

Schönstes Beispiel ist nach wie vor der Sparkonsument, der 20 km fährt um die Bananen 5 Cent das Kilo billiger zu bekommen. Da muss man schon viele Bananen weiterlesen… »

Auslandsaufenthalt als Au-pair

Seit einiger Zeit ist der Sohn einer guten Bekannten zurück aus Neuseeland. Das Jahr in Neuseeland ist Ihm recht gut bekommen. Weg von der wohlbehüteten Familie, zum ersten Mal im Leben auf eigenen Beinen stehen. Und dann noch in einem Land, in dem eine andere Sprache gesprochen wird. Leider steht es auch nach einem Jahr im Ausland mit den Englischkenntnissen immer noch nicht so gut.

Mein Sohn interessiert sich schon länger ebenfalls um ein Auslandssemester. Genau genommen beabsichtigt er seine Doktorarbeit im Ausland zu schreiben. Durch seinen Aufenthalt in Washington DC, aber auch weiterlesen… »

Es gibt auch seriöse Chats.

Angesichts der wenig betreuten Chats und der Belästigung von Kindern (ich berichtete) habe ich mich im Internet mal ein bisschen umgesehen. Und siehe da, es gibt auch sehr viele (meist eher kleinere Seiten) die wesentlich seriöser und bedachter mit den Usern umgehen. Aufgefallen ist mir unter anderem der Chat für Ostwestfalen. Unter CityTalk OWL findet man einen Chat, der sich auf die Region Ostwestfalen Lippe (von Bielefeld über Minden bis nach Paderborn) spezialisiert hat.

Der Chat ist regional begrenzt (obwohl sicherlich auch Leute aus anderen Regionen gerne gesehen sind) und dadurch natürlich gewisse Vorteile. Besonders interessant für Leute, die Ihren Bekannten- und Freundeskreis erweitern möchten. Aber auch wenn man lediglich seine Meinungen austauschen möchte oder über sein Hobby berichten möchte ist man hier an der richtigen Stelle. Besonders gefallen hat mir, dass man sich nicht unbedingt anmelden muss. Auch ein Gastzugang zum Chat ist möglich. Eine weitere, tolle Sache ist der WunschChat. Hier kann man ein Thema für einen Chat selber vorschlagen.

Des weiteren gibt es die Möglichkeit ein eigenes Profil mit Foto und Gästebuch anzulegen, eine Flüsterfunktion (Privatnachrichten an einen bestimmten User) und nicht zu vergessen natürlich auch Spiele. Aber was soll ich noch viel erzählen, schauen Sie sich doch einfach mal den CityTalk OWL an.

Fachkräftemangel in Deutschland

Mal wieder mit Kopfschütteln habe ich die Pressemitteilung gelesen, nach der in Deutschland ein akuter Fachkräftemangel herrsche. Bereits 2015 sollen fast drei Millionen Fachkräfte fehlen. Dies soll eine Studie der Prognos AG für die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), die dem Handelsblatt vorliegt, belegen. Aber auch in der Onlineausgabe der Bild wird heute der DIHK-Chef Schweitzer mit der Aussage zitiert bis 2025 benötige Deutschland 1,5 Mio Fachkräfte aus dem Ausland.

Zuerst einmal fallen die doch sehr unterschiedliche Zahlen auf. Wobei ich persönlich eine Prognose für 2025 (also in 12 Jahren) für nicht besonders Glaubwürdig erachte. Aber im Prinzip kommen ja beide zur gleichen Aussage: Wir benötigen Fachkräfte aus dem Ausland.

Dem kann und will ich nicht zustimmen. Wir haben hier in Deutschland zur Zeit über 3 Mio Arbeitslose. Jaja ist mir auch bekannt, leider sind die oftmals nicht genügend ausgebildet und leider viel zu oft der deutschen Sprache nicht genügend mächtig. In diesen Personenkreis Geld zu investieren ist (als ehemaliger Ausbildungsleiter in der Erwachsenenbildung erlaube ich mir das mal ganz deutlich zusagen) mehr als ineffektiv. Aber unser Schulsystem krankt an allen Ecken und Kanten. Das merkt man nicht nur bei den Ergebnissen der Pisastudien sondern auch bei den fehlenden Ausbildungsvoraussetzungen der jugendlichen Schulabgänger. Daher mein bescheidener Vorschlag: Lieber Vater Staat, investiere doch mal genügend Geld in die Schulausbildung unserer Kinder. Nicht nur das oftmals die Schulen großen Bedarf an Sachmitteln haben. Auch Schulklassen von über 30, manchmal sogar über 40 Kindern sind für’s Lernen nicht vorteilhaft. Gerade Kinder aus den unteren Gesellschaftsschichten benötigen eine intensivere Betreuung und dafür sind ganz einfach mehr Lehrkräfte nötig. Ganz abgesehen von der Sozialisation der Kinder und Jugendlichen. Denn dem Erziehungsanspruch kann ein Lehrer bei solch großen Klassenverbänden bestimmt nicht so nachkommen wie es wünschenswert wäre.

Kinderficker im Netz — und keiner macht was dagegen

Erinnern Sie sich noch an die Hamburger Partei von Herrn Schill, dem Richter gnadenlos? Ich kann mich noch gut an eine seiner Wahlkampfthemen erinnern. Damals argumentierte er (sinngemäß) folgendermaßen: Wie kann es sein, dass jemand ein Knöllchen bekommt, weil er am Hauptbahnhof falsch parkt und währenddessen auf der anderen Straßenseite ungestraft mit Drogen gehandelt wird? Genau dieses Prinzip scheint sich in unserer Gesellschaft immer weiter auszubreiten. Es gibt gesellschaftliche Schichten denen unsere Staatsgewalt im Grunde nichts anhaben kann oder aus Bequemlichkeit nicht will. Der ehrliche Bürger aber, den kann man problemlos und bequem in die Tasche greifen.

Falls Sie mir nicht glauben weiterlesen… »

Katja Riemanns misslungenes Interview
Schlechtes Benehmen und dann auch noch beschweren

Haben Sie sich gewundert, dass ich nicht sofort nach der Sendung meinen Senf dazu gegeben habe? Nunja, das Thema war mir nicht so wichtig und ist auf ‚zig Internetseiten, Fernsehen, Radio und Zeitung bereits behandelt worden. Was soll ich noch dazu sagen?

Fakt ist, dass sich Frau Riemann während des Interviews vollkommen daneben benommen hat und nicht die simpelsten Grundsätze von korrekten Benehmen (ich habe bewusst nicht „gutem Benehmen“ geschrieben) eingehalten hat. Im Grunde hat mir am meisten der Moderator leid getan. Ich persönlich bin zwar kein Fan von Ihm aber in diesem Falle hat er (und das ist Ihm hoch anzurechnen) krampfhaft versucht das Gespräch (zumindest einigermaßen) im Rahmen zu halten. Aber was sollte der gute Mann auch schon machen, wenn sich seine Gesprächspartnerin zickig wie ein kleines Schulmädchen benimmt. Von einer Schauspielerin mit (zumindest regionalem) Bekanntheitsgrad sollte man soviel Professionalität erwarten, dass Sie in der Lage ist ein Interview zu führen. So, jetzt habe ich doch meine Meinung zum Interview kund getan. Aber weiter in Text. weiterlesen… »

Verkorkst und abgefüllt

Die etwas älteren unter uns werden alleine bei der Überschrift sofort wissen worum es geht. Nämlich um Wein. Für die Jüngeren unter uns: Die Überschrift bezieht sich auf einen Sketch von Loriot. Und zwar der, wo eine Hausfrau von mehreren Vertretern in Ihrer Wohnung belagert wird. Einer von denen ist Vertreter für Wein und dementsprechend werden dann auch gemeinsam einige Warenproben konsumiert. Wer den Sketch nicht kennt sollte unbedingt mal bei youtube schauen. 😉

Wein ist seit alters her ein sehr beliebtes Getränk. Schon bei den Römern hieß es ja nicht umsonst: Wein, Weib und Gesang. Wobei interessanterweise weiterlesen… »

Sprachbarrieren in der medizinischen Versorgung

Der Aufhänger für diesen Beitrag liegt mal wieder in der Onlineausgabe der Bild. Bitte nicht falsch von mir denken – hier lese ich praktisch ausschließlich die „lustigen“ Überschriften. Für richtige Informationen nutze ich lieber Stern, Focus sowie Spiegel. Wie auch immer, bei der Bild ist mir die Überschrift „Ausländische Ärzte sollen zum Deutsch-Test“ aufgefallen.

Spontan viel mir da mein Erlebnis im letztem Herbst ein. Und zwar wurde ich beim Trennen von zwei sich raufenden Hunden (einer davon war meiner) gebissen. War nicht weiter tragisch, praktisch nur vier Zahnabdrücke im Handrücken sowie auf der anderen Seite der Hand. Der (fremde) Hund hat sofort wieder losgelassen, weder er noch ich haben rumgezerrt, so dass meine Hand nur punktiert war. Blutete aber trotzdem leicht.

Zwar hatt ich noch über ein Jahr Impfschutz bin aber vorsorglich mal in unser Dorfkrankenhaus weiterlesen… »

Modellflugplätze für Hobbypiloten

Seit wir einen Hund haben bin ich recht häufig in Wald und Feld unterwegs. Aufmerksam Leser meines Blogs wissen ja, dass ich ein absoluter Fan vom Freilauf bin. Und der lässt sich in der Stadt eben nicht so leicht realisieren wie im Wald. Daher sind wir meistens in Feld und Wald unterwegs. Und damit es nicht zu langweilig wird (sowohl mir als auch meinem Hund) wechseln wir täglich das Revier.

Und da sind mir doch in unmittelbarer Nähe (10 km Umkreis) schon zwei Modellflugplätze aufgefallen. Vorher dachte ich immer, man kann jedes Flugmodell einfach auf dem Acker starten. So ähnlich wie im Herbst den Windvogel oder Drachen. Aber so einfach ist das nicht. Zum einen gibt es gesetzliche Einschränkungen weiterlesen… »

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