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Pizza selbst gemacht

In den meisten deutschen Haushalten findet man Tiefkühlpizzas auch kurz TK-Pizza genannt. So auch in unserem Eisschrank. Ist ja auch praktisch für den kleinen Hunger (so eine Pizza hat gut und gern 700-900 kcal) zwischendurch. Allerdings schmecken mir die TK-Pizzas seit einigen Jahren nicht mehr so gut. Bei wirklich billigen Pizzas kann ich das noch verschmerzen. Die werden dann einfach noch zusätzlich belegt oder zumindest mit Käse aufgepeppt. Im Grunde kann man dann aber auch direkt zur teureren Markenware greifen. Aber auch hier hält sich meine Begeisterung mittlerweile sehr in Grenzen.

Die erste Alternative, die ich mir überlegt habe ist eine frische Pizza vom Pizzataxi zu ordern. In unserer Nähe hat eine kleine Stehpizzeria aufgemacht, die für eine normal große Pizza 4,50 € verlangen. Egal welcher Belag! Das war für mich ein interessantes Angebot. Denn die Entscheidung für eine nicht so tolle TK-Pizza knappe 3 Euro auszugeben oder für eine frische 4,50 €, da war die Entscheidung schnell gefallen. Aber leider war das nur ein Eröffnungsangebot. Schnell zogen die Preise an und der Abstand zur TK-Pizza war einfach zu hoch.

Also habe ich mir überlegt mal wieder selber eine Pizza zuzubereiten. Im Grunde kein Problem, habe ich früher recht häufig gemacht. Die folgenden Zutaten (bis auf das Mehl) einfach zusammen in eine Schüssel geben, durchrühren und anschließend das Mehl hinzufügen. Das Ganze dann schön durchkneten und anschließend 24 Stunden an einem kühlen Ort gehen lassen.
Zutaten:
500 ml Wasser, lauwarmes
925 g Mehl, glattes
40 g Hefe
20 g Salz
25 ml Olivenöl
1 Prise Zucker

Den Teig kann man am nächsten Tag besser verarbeiten. Für die eigentliche Pizza benötigen wir dann eine handvoll Teig, die man zuerst zu einer runden Kugel formt und dann langsam platt drückt. Wenn man geschickte Finger hat, geht das „frei schwebend“ in der Luft (so wie die professionellen Pizzabäcker) ansonsten geht es auch gut mit einem Nudelholz, einer Flasche oder sonst einem runden Körper. Und jetzt kommt der Knaller. Den Teig kann man nämlich auch Einfrieren. Zu diesem Zweck forme ich aus dem Teig eine flache Pizza und lege diese auf Backpapier, bestreiche den Teig mit Tomatensoße und streue Käse drüber. Aus dem oben genannte Rezept erhalte ich so ca. 7 Pizzas. Die kann man dann schön übereinander legen, die oberste noch einmal mit Backpapier abdecken und dann ab ins Eisfach. Im Grunde hat man jetzt Rohlinge die man nach Bedarf individuell belegen kann. Auftauen ist übrigens nicht notwendig. Und so sehen die edlen Teile dann aus:

Pizza Rohlinge

Anmerkung: Pizzas brauchen Temperatur. Es gibt Meinungen, die gehen von 250 Grad aus, ich habe gute Erfahrungen mit 220 Grad gemacht. 10-12 Minuten sollten beim Umluftherd reichen.

Viel Spaß beim Pizza backen und natürlich auch beim Essen. Und damit Sie nicht lange suchen müssen habe ich Ihnen mal die Zutaten für die Tomatensoße auch noch angefügt.

Zutaten:
250 g passierte Tomaten oder vier frische
2  Knoblauchzehen
4 EL Tomatenmark
½  kleine Zwiebel
2 TL Olivenöl  
Salz und Pfeffer
und je nach Geschmack noch ein paar der folgenden Kräuter
1 TL Thymian, getrocknet
1 TL Oregano, getrocknet
½ TL Rosmarin, getrocknet
1 TL Basilikum, getrocknet

Sofern Sie frische Tomaten verwenden sollten Sie diese klein würfeln und in einem Topf kurz aufkochen. Bei Fertigware ist das nicht notwendig.

Guten Appetit!

Ach ja, aus dem gleichen Teig kann man auch sehr gut einen Zwiebelkuchen herstellen.

1 Kommentar

  1. Zwiebelkuchen kalt und warm | jagato.de:

    […] meiner kleinen Anleitung und Rezept zum Pizza selber machen und einfrieren habe ich mal ein paar Experimente mit dem Teig durchgeführt. Das man mit dem Teig […]

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