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Rosskastanien bei Venenleiden

Prächtige, repräsentative Kastanienbäume kennt hier in Deutschland wohl jeder. Praktisch in jedem Park, aber auch in Gärten und im Wald sind die Kastanienbäume zu finden. Bei den Kastanienbäumen muss man unterscheiden zwischen der für Menschen ungenießbaren Rosskastanie und der Edelkastanie (auch Esskastanie genannt). Für Menschen ungenießbar muss ich an dieser Stelle erst einmal relativieren. Denn die Rosskastanie ist nicht giftig, sondern nur für den menschlichen Verzehr auf Grund des Gehaltes an Saponin in größeren Mengen nicht zuträglich. Gerade diesem Stoff verdankt die Rosskastanie aber auch Ihre Nutzung in der Naturheilkunde. Nachgesagt wird der Rosskastanie eine stärkende, entzündungshemmende, harntreibende, schleimtreibende/schleimlösende und hormonstimulierende Eigenschaft und soll Cholesterin binden.
Meine Erfahrungen mit der Rosskastanie sind sehr spezieller Natur. Seit mehr als 20 Jahren leide ich unter Hämorrhoiden. Nein, leiden ist nicht der richtige Ausdruck. Denn dank der Rosskastanie haben ich dieses gesundheitliche Problem vollkommen im Griff. Sie merken schon, ich bin durchaus begeistert. Nicht umsonst möchte ich meine sehr guten Erfahrungen hier zur Nachahmung empfehlen. Da man in Deutschland ja mittlerweile genauso schnell einen Abmahnung erhält, wie man in Amerika wegen Schadenersatz verklagt wird, aber folgender Hinweis: Meine hier gegebenen Tipps und Ratschläge fußen auf eigene Erfahrungen und ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt.
Apropos Arzt, ich war mit meinen Hämorrhoiden ein mal vor 15 – 20 Jahren beim Arzt. Der hat mich damals nicht ernst genommen (ich hatte zumindest das Gefühl) und wollte mir eigentlich nur im Popo rumstochern. Zum Glück ist es dazu nicht gekommen. Durch einen Zufall sprach ich bei meinem Eltern damals mit einem Heilpraktiker über die Thematik und der empfahl mir damals Rosskastanienextrakt. Zuerst begann ich mit den üblichen, in der Apotheke erhältlichen Medikamenten zu experimentieren. Hierzu kaufte ich mir Kapseln zur oralen Einnahme und von der gleichen Firma (wohl der bekannteste und größte Anbieter dieser Produkte) eine Salbe zum auftragen. Nach einigen Tagen hatte ich KEINE Beschwerden mehr.
Da die beiden Produkte aus der Apotheke wirklich Apothekerpreise hatten, habe ich mir sodann auf einem Markt Rosskastanienpulver gekauft. Ein Kilogramm für damals knapp 10 DM. Mit einem Kilogramm Rosskastanienpulver kommen Sie (sofern es nicht schlecht wird) bis an Ihr Lebensende hin. Es ist wirklich eine riesige Menge, zumal ich nur zwei mal täglich eine Messerspitze zu mir nehme. Übrigens kann man das Rosskastanienpulver auch selber herstellen. Einfach im Herbst sammeln, trocknen lassen und dann mahlen. Übrigens schmeckt es nicht sonderlich gut, dafür hilft es aber. Ich mische es immer unter andere Speisen, so das der unangeehme Geschmack nicht so ins Gewicht fällt.
Hämorrhoiden gelten ja bekannt hin als Männerkrankheit. Das weibliche Gegenstück dürften dann wohl die Krampfadern sein. Da der positive Effekt der Rosskastanien auf Hämorrhoiden auf die Stärkung der Venen basiert, gilt Rosskastanie allgemein als positiv bei Venenleiden und somit auch Krampfadern.

2 Kommentare

  1. Alex:

    Muss man die Rosskastanien nach dem Trocknen. schälen? Oder kann man sie mit der braunen Schale mahlen?

  2. Wilfried Gabor:

    Hallo Alex, ich schäle sie immer. Habe aber ehrlich gesagt noch nie probiert die Schale auch zu verwenden. Wäre vielleicht mal einen Versuch wert.
    Gruß Willi

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