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SMS per Internet versenden

Vor etlichen Jahren, als das Versenden von SMS per Handy noch recht teuer war, haben viele Leute den Service einiger Internetseiten zum kostenlosen Versenden von SMS genutzt. Ob das heutzutage noch sinnvoll ist muss jeder für sich selber entscheiden. Ich meine es lohnt sich nicht mehr. Aber schauen wir uns doch mal die Sache genauer an.

Das Versenden von SMS per Handy ist mittlerweile wesentlich günstiger geworden. Und dabei denke ich jetzt noch nicht einmal an die Flatrates bzw. freien SMS, die einem u.U. zur Verfügung gestellt werden. Außerdem hat man beim Handy den Vorteil, dass man nur sein Gerät zücken muss und schon kann man die Nachricht schreiben. Über Internetanbieter ist das natürlich nicht so schnell möglich, außer man hat einen (wie auch immer gearteten) Internetzugang. Zumal der Trend bei den Anbietern von Free-SMS hin zu Angeboten geht, bei denen man sich anmelden bzw. registrieren muss. Da sollte man dann schon seine Zugangsdaten immer dabei haben.

Bei den Free-SMS-Anbietern (egal ob mit oder ohne Anmeldung) muss man leider noch mit einigen zusätzlichen Einschränkungen leben. Um Robots und sonstige Automatismen abzublocken können sie auf jeden Fall davon ausgehen ein Captcha eingeben zu müssen. Auch sollten Sie als Nutzer solcher Angebote und auch der Empfänger der SMS resistent gegen Werbung sein. Denn kostenlos heißt ja nicht umsonst. Irgendwie müssen diese Internetseiten sich ja auch finanzieren. Und da kommt natürlich sofort die Werbung ins Gespräch. Die finden Sie natürlich reichlich (und mehr oder weniger aufdringlich) auf der Internetseite. Aber auch der Empfänger der SMS wird meist noch mit einem kurzen Werbetext belästigt. Und genau das ist der Grund, warum ich persönlich keine Free-SMS versende. Ich möchte die Empfänger von meinen privaten Nachrichten nicht mit Werbung abschrecken. Zumal manchmal (natürlich ganz unabsichtlich 😉 ) der Eindruck erweckt wird, die Werbung wäre Bestandteil der Nachricht. Und was bei privaten Nachrichten unangenehm und peinlich ist geht bei geschäftlichen SMS natürlich gar nicht. Wenn Sie geschäftliche SMS verschicken möchten, dann bitte auf keinen Fall einen kostenlosen Anbieter wählen.

Worauf man sonst noch so achten sollte sind die kleinen Fallstricke. Zuerst einmal die maximal Anzahl der SMS die man verschicken darf, die beläuft sich nämlich oftmals auf eins. Ja, Sie haben richtig gelesen, eine SMS pro Tag. Das ist natürlich nicht besonders viel. Ein weiterer Punkt ist, dass der kostenlose Service oftmals nicht „Rund um die Uhr“ angeboten wird. Im schlimmsten Fall (und der passiert öfter als man denkt) hat man sich durch eine Vielzahl von Werbeseiten geklickt, seine Nachricht eingegeben und erfährt ganz zum Schluss, dass das Tageskontingent der freien SMS leider schon aufgebraucht ist.

Ach ja, nicht zu vergessen die Betrüger. Achten Sie daher ganz genau darauf, dass auf der von Ihnen präferierten Seite keine versteckten Kosten untergeschoben werden. Ich habe sogar schon einmal von einem Anbieter gelesen, der seinen Nutzern zusätzlich noch ein Abo untergeschoben hat. Also wie immer im Internet (und im richtigen Leben) Vorsicht walten lassen, genau durchlesen was man da macht und spätestens wenn die komplette Adresse, die Bankdaten oder das Geburtsdatum abgefragt werden ——————- die Seite lieber verlassen und auf den kostenlosen Service verzichten. Der kann nämlich schnell teurer werden als ein Zweijahresvertrag bei einem seriösen Handyanbieter.

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