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Wasser ist die Quelle aller Lebensformen

Ohne Wasser, das aus der chemischen Verbindung der Elemente Sauerstoff und Wasserstoff (H2) besteht, kann nichts wachsen und kein Leben entstehen. Die Erdoberfläche ist zu etwa 72,77 % von Wasser bedeckt. Davon beträgt der Anteil an Süsswasserreserven lediglich 2,64 %. Schon vor langer Zeit wussten Philosophen um die Wichtigkeit des Wassers und zählten es darum zu den 4 Urelementen. Auch als Urstoff allen Seins wurde es von ihnen bezeichnet.

Unsere Abhängigkeit von Wassser zeigt sich auf mannigfaltige Art. Man trinkt es, reinigt sich damit und nutzt es zur Energiegewinnung. Der Prozentsatz, den das Wasser auf der Erde ausmacht, macht auch fast den Anteil aus, in dem das Element in unserem Körper vorkommt. Zu 70% besteht der menschliche Körper aus dieser chemischen Verbindung, die flüssig, fest oder gasförmig sein kann. Da überrascht es kaum, dass ein Wassermangel Probleme mit der Gesundheit mit sich bringt. Die Folgen von zu wenig Wasser sind Schwindel, Durchblutungsstörungen und Erbrechen. Der Mensch sollte deswegen am Tag etwa 2 Liter Wasser wenigstens trinken.

Eine Sonderform ist belebtes Wasser, das durch verschiedenartige Anwendungen auf ein höheres Energieniveau wird und dass nach Hersteller-Aussagen positiv auf die Gesundheit einwirkt. Die Heilkraft dieses Getränks wird allerdings bezweifelt.

Wasser versorgt uns außerdem mit Nahrung, wie Fische oder Algen. Doch es kann auch Gefahren mit sich bringen. Jeder Mensch, der Felder bewirtschaftet fürchtet beispielsweise mangelndes Wasser oder ein Zuviel durch Überschwemmungen. Auch die faire Aufteilung der Ressource Wassser war schon immer Mittelpunkt von Streitigkeiten. So ist das Wasser eng mit allen Lebensbereichen des Menschen verbunden

Nur 0,3 % der weltweiten Wasservorräte eignen sich als Trinkwasser. Das wollen Unternehmen nutzen und fordern deshalb seine Privatisierung. Doch der Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung wurde 2010 als Menschenrecht erklärt. Dies ist vor allem deswegen wichtig, da fast die Hälfte der Menschheit keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen hat; 25% hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Auch in den Religionen dieser Welt hat Wasser einen hohen Stellenwert. Im Islam wird es bei der rituellen Gebetswaschung verwendet, im Hindu-Glauben beim rituellen Bad im Ganges, im Buddhismus steht es für die religiöse Lehre und im Christentum kommt es beispielsweise bei der der Taufe vor.

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