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Wohnungsmangel in deutschen Großstädten

Platz ist in der kleinsten Hütte- In diesem Spruch mag eine gewisse Wahrheit liegen, allerdings ist die Problematik bei der Wohnungssuche in Deutschland, nicht nur die, dass eine entsprechend große, aber bezahlbare Wohnung gefunden wird, sondern heutzutage ist es ähnlich, wie in einer Lotterie. Wer überhaupt ein passendes Dach über dem Kopf findet, kann sich glücklich schätzen. Brennpunkte für diesen Mangel an Behausungen, sind vorallem die deutschen Großstädte. Eine Wohnung mieten in Berlin, ein Zimmer in Hamburg zu bekommen oder die Suche von Wohnungen in München, kann da schon mal zum Spießrutenlauf werden.

In großen Städten ballen sich die Gescheiten und Gescheiterten

Ein Grund, warum deutsche Großstädte chronisch überfüllt sind und aus allen Nähten zu platzen scheinen, ist der immer schneller werdende Wandel der Zeit. Moderne Firmen, große Organisationen und internationale Marken siedeln sich natürlich nicht in der Provinz an. Somit auch keine aufregenden Jobs in kleinen Dörfern. Wer was erleben und erreichen will, muss in die große, weite Welt. Schon im Studium geht es los. Universitäten sind nicht auf dem Land zu finden, auch sie wurden in Gegenden gebaut, in denen Hochhäuser und mehrspurige Straßen dominieren. Auch solche, die neu beginnen möchten, gescheiterten Existenzen, Beziehungen oder Arbeitsversuchen, werden in Großstädten neue Chancen eingeräumt. Es wird davon ausgegangen, dass durch größere Auswahl, auch Größeres gelingen kann. Alle diese Charaktere, Gescheiten und Gescheiterten, machen sich auf in die Stadt.

Geduld, Ausdauer und Glück ist gefragt

Wird ein Umzug in die Großstadt erwogen, sollte nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, wer nicht binnen kurzer Zeit das Wunschzuhause findet. Es ist wichtig etwas Geduld und Ausdauer mitzubringen. Manchmal gehört eben auch das gewisse Quäntchen Glück dazu. Meist ist die Wahlwohnung zu klein, zu teuer oder zu abgelegen. Besonders Alleinlebende, können die verlangten Mieten kaum aufbringen. Vermieter lassen sich die Not der Leute durchaus gut bezahlen und nutzen die Situationen aus. Alte Bauten müssen in regelmäßigen Abständen saniert werden, die Folge – Mietpreiserhöhungen. Auch Energiesparmaßnahmen kosten zunächst Geld. Neu gebaut, um zu vermieten, wird immer seltener.

Fakten, die enttäuschen

Als Fazit lässt sich sicherlich sagen, Menschen, die auf freie Wohnungen und den Immobilienmarkt angewiesen sind, steuern harten Zeiten entgegen. Schon jetzt gibt es deutlich mehr Wohnungsanwärter, als freie Behausungen. Trotz allem, ist niemand verpflichtet, die unglaublichsten Mietverträge zu akzeptieren (Klauseln, wie Verzicht auf Familiengründung, usw. …) oder sich gar über den Tisch ziehen lassen.

1 Kommentar

  1. thore:

    Man muss sich nicht alles gefallen lassen…? Das gilt nur solange man sich nicht in einer Notlage befindet. Befindet man sich aber in einer Notlage, ist man selber schuld, denn dann hat man ja was falsch gemacht. Das ist so ne gesellschaftsübliche Larifarimoral.

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