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WordPress richtig updaten. Eine Anleitung.

Seit etwas einem Jahr nutze ich WordPress für meine Seiten. Irgendwann kam dann mal ein Update auf die Version 3.0.1 heraus. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die jedem Softwareupdate hinterherlaufen. Aber nachdem mich mein Sohn (Student der Informatik im Hauptstudium) mehrmals darauf hinwies, man solle doch in Hinblick auf die Sicherheit regelmäßig auf neue Software aktualisieren, habe ich das dann mal kurz gemacht. Mit dem Erfolg, dass ich mir eine komplette Seite zerschossen habe. Zum Glück hatte ich ein Update, so das das Missgeschick schnell behoben war. Das Thema Update war für mich erst einmal gestorben 😉 . Aber irgendwann kam dann doch der Zeitpunkt, als ich updaten musste. Und da habe ich mich mal ein bisschen in die Materie eingearbeitet und festgestellt: Ist doch gar nicht so schwer!

Also hier mal eine kurze Anleitung:

Zuerst mal die neue Version downloaden und danach entpacken. Ich habe mit Winzip direkt auf den Desktop entpackt.

Laut offizieller Anleitung soll man den alten Ordner löschen. Dies habe ich (sicherheitshalber) mal nicht gemacht, sondern den neuen Ordner >wordpress< per FTP hochgeladen.

Jetzt habe ich alle Dateien, die ich verändert habe, vom alten Ordner >blogger< in den neuen Ordner >wordpress< kopiert. Das waren in erster Linie der Unterordner mit meinem Theme, ein Pluginordner für das Gästebuch und ein Ordner, in den ich meine Bilder gespeichert habe. Dann muß man einfach noch mal schauen, was denn zusätzlich noch läuft und dies auch noch kopieren. Zuletzt noch die Datei wp-config.php aus dem Stammverzeichnis. Zur Erinnerung, hier werden die Pfade und Benutzereinstellungen für die Datenbank gespeichert.

Das war es fast schon. Jetzt habe ich einfach meinen alten Ordner von >blogger< in >blogger-old< umgenannt und den neuen Ordner >wordpress< in >blogger<. Das hat den großen Vorteil, dass man noch eine Sicherung hat. Läuft etwas total schief, braucht man lediglich die Ordner wieder so zu benennen, wie sie ursprünglich hießen und gut is‘. Zusätzlich kann man, sofern doch noch eine Datei fehlt, diese nachträglich kopieren.

Jetzt ruft man im Browser seinen Blog auf und hier das Installationsmenü /wp-admin/upgrade.php. Nicht wundern, dass geht sehr schnell und ist unspektakulär. Danach solle eigentlich alles wieder laufen.

Jetzt mal den gesamten Blog testen. Wenn alles korrekt läuft, kann man den alten Ordner, in meinem Fall die >blogger-old< löschen. Ganz vorsichtige Leute machen dies erst nach ein paar Tagen. Ansonsten muss man mal schauen, welche Datei man noch geändert hat und diese vom alten Ordner in den Neuen kopieren.

1 Kommentar

  1. searchmax:

    Man muss sich hin und wieder nur trauen die Dinge zu machen. Das auch ohne darüber lange nach zu denken. Spätestens wenn man es machen muss, kommt man daran nicht vorbei. Wie im wirklichen Leben! 😉

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