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Katja Riemanns misslungenes Interview
Schlechtes Benehmen und dann auch noch beschweren

Haben Sie sich gewundert, dass ich nicht sofort nach der Sendung meinen Senf dazu gegeben habe? Nunja, das Thema war mir nicht so wichtig und ist auf ‚zig Internetseiten, Fernsehen, Radio und Zeitung bereits behandelt worden. Was soll ich noch dazu sagen?

Fakt ist, dass sich Frau Riemann während des Interviews vollkommen daneben benommen hat und nicht die simpelsten Grundsätze von korrekten Benehmen (ich habe bewusst nicht „gutem Benehmen“ geschrieben) eingehalten hat. Im Grunde hat mir am meisten der Moderator leid getan. Ich persönlich bin zwar kein Fan von Ihm aber in diesem Falle hat er (und das ist Ihm hoch anzurechnen) krampfhaft versucht das Gespräch (zumindest einigermaßen) im Rahmen zu halten. Aber was sollte der gute Mann auch schon machen, wenn sich seine Gesprächspartnerin zickig wie ein kleines Schulmädchen benimmt. Von einer Schauspielerin mit (zumindest regionalem) Bekanntheitsgrad sollte man soviel Professionalität erwarten, dass Sie in der Lage ist ein Interview zu führen. So, jetzt habe ich doch meine Meinung zum Interview kund getan. Aber weiter in Text.

Denn richtig gegen Frau Riemann aufgebracht hat mich nicht das Interview. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Wenn man seit Jahren öffentlich bekannt ist und regelmäßig Interviews gibt sollte man allerdings so professionell sein und auch seine schlechte Laune überspielen können. Viel schlimmer ist allerdings Ihr „offener Brief“ vom 18. März 2013 auf Ihrer eigenen Homepage. Den muss ich ja fast als Beleidigung meiner Intelligenz ansehen.

Zuerst einmal ist mir der recht schlechte Schreibstil negativ aufgefallen. Mit meinem Stil sind sicherlich auch einige Leser nicht so glücklich. Aber ich bemühe mich jedenfalls so zu schreiben, dass der Leser nicht bei jedem Satz überlegen muss, was denn wohl gemeint sei.

Im ersten Absatz sofort die Äußerung, dass Sie sich für die Anteilnahme an Ihrer Person bedankt. Anteilnahme??? Vermutlich soll das wohl ironisch klingen. Naja, erst in die Nesseln setzen und dann auch noch die Fans verar…en. Also ich bin kein Fan mehr von Ihr.
Noch besser ist der Satz: „Ich versuche bislang es zu begreifen… vergebens.“ Die Punkte sind übrigens nicht von mir eingefügt sondern im Original vorhanden. Offensichtlich hat Sie überhaupt kein Schuldbewusstsein. Denn schon der nächste Satz: „Kann es sein, dass die schiere Existenz einer Person polarisiert?“ zeigt deutlich, dass Sie in Ihrem Verhalten nichts negatives sieht. Frau Riemann, da Sie es nicht begreifen muss ich es mal mit aller Deutlichkeit sagen: Es geht nicht um Ihre Person sondern um Ihr Benehmen!

Ach, ich könnte jetzt seitenlang weiter schreiben. Habe ich allerdings überhaupt kein Interesse dran und auch keine Lust drauf. Ich werde versuchen Ihren Namen aus meinem Gedächtnis zu streichen. Zum Schluss (Thema guter/schlechter Stil) noch ein paar Worte über Ihren nachträglichen Umgang mit dem Moderator sowie dem NDR.

Zum Moderator: Wie gesagt, ich mag Ihn nicht. Und wenn er so eitel ist sich in den Aufnahmepausen selbst zu loben spricht das nicht für Ihn. Aber während des Interviews hat er sich mehr als korrekt gezeigt und sogar noch versucht Ihr eine (eigentlich mehrere) Brücken zu bauen.

Zum NDR: Angeblich wurden Absprachen nicht eingehalten. Mag stimmen, mag nicht stimmen. Aber das ist kein Grund vollkommen die Beherrschung zu verlieren und seinen Ärger am Moderator und an den Fans auszulassen. Dann verliert man nämlich reihenweise Fans.

Übrigens ist Frau Riemann in guter Gesellschaft. Ich erinnere mich noch gut an das Interview, welches Frank Elstner versuchte mit Lena Meyer-Landrut zu führen. Zickiges kleines Mädchen habe ich mir damals gedacht. Von einer deutlich älteren (und erfahreneren) Riemann sollte man besseres Verhalten sowie Benehmen erwarten.

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