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Mama, ich möchte einen Hund

So oder so ähnlich geht es oft los, bevor sich Familien einen Hund anschaffen. Nach einigem Hin und Her und Versprechungen wird dann in der lokalen Zeitung nach günstig oder kostenlos abzugebenden Welpen gesucht, die Rasse ist dabei erst mal egal, süß sollte er sein…
Da ist schon das erste Problem vorprogrammiert. Jede der nahezu unzähligen Hunderassen hat ihre Eigenarten und rassetypischen Charakterzüge. Oft wissen die neuen Hundehalter aber dann nicht einmal, welche Rassen da genau in ihrem Hund alle „mitgemischt“ haben. Ob dieser Hund dann familien- oder kindertauglich ist wird zum Glücksspiel.
Oftmals spielt es sich nach der Anschaffung dann folgendermaßen ab:
Ein Freund oder Verwandter, der einen Hund hat oder zumindest etwas über Hundehaltung weiß, frägt nach, bei welchem Tierarzt der Hund ist.
Wie Tierarzt? Er ist doch nicht krank! Von Impfungen und regelmäßigen Entwurmungen haben die neuen Hundebesitzer noch nie etwas gehört. Gefüttert wird das Futter vom Discounter, wo man immer einkauft und die Menge richtet sich nach der Gewichtstabelle auf der Packung plus noch ein bisschen was extra, weil er immer so niedlich bettelt. Gegen das Futter vom Discounter ist ja nicht kategorisch etwas einzuwenden, aber oftmals wissen Hundebesitzer, deren Werdegang so abläuft nicht einmal, wie oft man seinen Hund eigentlich füttern soll. Drei Mal täglich? Einmal am Tag? Morgens und abends?
Das Alles und noch viel mehr sind aber Fragen, die man vor der Anschaffung eines Hundes beantworten können sollte.
Auch die Frage, wer sich um die Erziehung und die täglichen Spaziergänge kümmert sollte vor der Anschaffung geklärt sein. Denn oftmals ist es so, dass das Interesse der Kinder, die ursprünglich den Hund wollten sehr schnell abebbt und dann ist niemand mehr da, der sich verantwortlich fühlt. Nach dem Motto: „Ich gehe nicht mit ihm spazieren, du wolltest doch unbedingt einen Hund!“
Und dass ein Hund mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist, sollte auch von vornherein klar sein. Viele machen aber den Fehler, einfach nur vor der Anschaffung die Futterkosten zu berücksichtigen und fallen dann aus allen Wolken, wenn sie hören, was die dringend benötigte Operation kosten soll, wenn dem Hund mal etwas fehlt. Auch regelmäßige Impfungen und Wurmkuren kosten natürlich Geld.
Und spätestens wenn der Urlaub ansteht, kommt ein neues Problem zu Tage, um das sich die Meisten vorher gar keine Gedanken gemacht haben. Wer versorgt den Hund während des Urlaubs?
Es gibt also unzählige zu klärende Fragen, die vor der Anschaffung eines Hundes (und jedes anderen Tieres auch) beantwortet sein müssen. Jeder, der sich ein Tier anschaffen möchte sollte sich der Verantwortung bewusst sein, die er damit übernimmt. Schließlich handelt es sich dabei nicht um eine Sache, die man in der Ecke verstauben lassen kann, sondern um ein Lebewesen.

1 Kommentar

  1. mit Hund in den Urlaub | Fachpresse Artikel:

    […] +49 (0) 381 29 64 35 38 Email: info@mithundindenurlaub.de Internet: http://mithundindenurlaub.deE-Business Kuckluck So sieht Erfolg heute aus: mithundindenurlaub.de [Rostock, 22.10.11] Die Firma E…gerne ein Ausrufezeichen, wenn es um die Konzentration auf das Kerngeschäft geht: Kundengewinnung […]

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