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Rauhfasertapete streichen

Große Flächen lassen sich mit einer Lammfellrolle relativ schnell farblich gestalten. Hier sollte man lediglich darauf achten, in etwa die gleiche Menge Farbe auf die gleiche Fläche Tapete aufzubringen. Die Wand in gleich große Quadrate einzuteilen und die Farbe mit einer Briefwaage abzuwiegen ist sicherlich mit die schlechteste Möglichkeit. Am einfachsten ist es, die Rolle komplett mit Farbe zu sättigen, dann am Gitter abzustreifen (damit nichts tropft) und dann eine halbe oder eine viertel Tapetenbahn zu streichen. So kommt immer die gleiche Menge Farbe auf das gleich große Stück Raufaser.
Bevor man mit den Flächen anfängt, sollte man die Ecken und Kanten erledigt haben. Aber nicht alle auf einmal. Am besten ist es, immer feucht in feucht zu arbeiten. D.h. in der Praxis, man beginnt zum Beispiel am Fenster. Erledigt mit Pinsel und kleiner Rolle (Mäuschen) die Ecken und Kanten. Diese frische Farbe kann sich gut mit der Farbe vermischen, die dann auf die Wand aufgetragen wird. Eben feucht in feucht. Genau aus diesem Grunde werden große Flächen auch immer bahnenweise gerollt. Ist die erste Bahn farbig (von oben nach unten gerollt) beginnt man oben mit der zweiten Bahn. Ein Heizkörperpinsel hat sich für die Arbeit in Ecken und Kanten als sehr praktisch erwiesen. Durch den leicht gekrümmten Stiel kommt man damit (fast) überall hin.
Um am Fenster oder Tür einen sauberen Abschluss zu erhalten, wird der Fensterrahmen mit Kreppband so weit abgeklebt, dass nur noch die Bereiche sichtbar sind, die angestrichen werden sollen. Jetzt kann man wunderbar mit dem Pinsel oder der Rolle die Rauhfaser behandeln, ohne Angst haben zu müssen, den Rahmen zu verschmieren.

Kleiner Tipp am Rande. Um zu verhindern, dass Farbe zwischen Kreppband und Rahmen läuft, kann man etwas Acryl (nicht Silikon) auf die Kante (Tapete und Kreppband) geben und verstreichen. Dann die Farbe aufbringen und das Kreppband einfach wieder entfernen. Mit Acryl lassen sich auch wunderbar Risse in der Tapete, größere Fugen, oder ähnliches kaschieren. Acryl hat den Vorteil, dass man es überstreichen kann. So kann man auch nach dem Tapezieren noch kleine (unschöne) Ecken und Kanten nacharbeiten.
Bei der Wandfarbe sollte man nicht am falschen Ende sparen. Hochwertige Farben decken einfach viel besser als der Billigschund. Und nichts ist ärgerlicher als nach getaner Arbeit feststellen zu müssen, dass die Farbe nicht richtig gedeckt hat. Dann heißt es nämlich das Ganze noch einmal von vorne.
Ich persönlich bevorzuge Hochglanzlatexfarbe. Nicht wegen des tollen Namens, sondern weil man die später nicht so empfindlich ist und man Sie zur Not sogar leicht abwaschen kann. Und wenn es etwas edler aussehen soll, kann ich die folgende Seite noch empfehlen. Mit dem Gutscheincode 6GXPZQ sparen Sie auch noch 10 Euro.

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