jagato.de – Dies und Das

Öffentlichkeitsarbeit für Webseiten – Texte

Textqualität
Google und auch die anderen Suchmaschinen bewerten Internetseiten nach unterschiedlichen Kriterien. Eines (m.E. mit eins der wichtigsten) dieser Kriterien ist die Qualität der Texte auf der Internetseite. Eigentlich sollte es ja selbstverständlich sein, dass veröffentlichte Texte sowohl grammatikalisch als auch orthografisch korrekt sein müssen. Leider ist dem nicht immer so. Nichts ist peinlicher als ein Text, in dem es vor lauter Fehlern nur so wimmelt. Und wenn man wegen der schlechten Formulierungen bei jedem zweiten Satz überlegen muss was der Autor denn überhaupt aussagen möchte, kann man mit Sicherheit von einem schlechten Text sprechen. Mir ist es zwar schleierhaft, wie Google & Co. die Qualität von Texten automatisiert überprüft, aber die werden schon Ihre Möglichkeiten haben. Und die nicht zu unterschätzenden Besucher (dafür sollte eine Webseite ja im Grunde gestaltet sein) bleiben bei solchen Texten mit Sicherheit aus. Sinkende Besucherzahlen auf der Webseite führen zu einer schlechteren Bewertung durch die Suchmaschinen und dies wieder zu sinkenden Besucherzahlen. Die Katze beißt sich in den Schwanz. 😉
Egal ob Ihr Text auf der eigenen Seite veröffentlicht wird oder auf fremden Seiten (z.B. Artikelverzeichnisse und ähnliches) er sollte schon für den Leser interessant geschrieben sein und nach Möglichkeit auch umfassend. Wenn den Leser bereits nach einigen Zeilen die Langeweile überkommt, klickt er schneller weg als sie schauen können. Und solch ein Besucher kommt auch nicht auf Ihre Seite zurück, der ist für immer verloren. Gleiches gilt für allgemeine Informationen, die der Leser bereits auf mehreren anderen Seiten gelesen hat. Daher sollte ein Text immer möglichst interessant geschrieben sein, angenehm zu lesen und natürlich zweckdienliche Informationen enthalten. Am besten sie haben immer im Hinterkopf, dass ein Text nicht von Suchmaschinen gelesen wird sonder von realen Menschen. Die ganze Optimierung hilft nicht viel, wenn niemand Ihre Seite/Ihren Textbeitrag interessant findet.
Eigentlich sollten diese Informationen jedem Admin unmittelbar einleuchten und gar nicht mehr erwähnt werden müssen. Die Erfahrung zeigt allerdings immer wieder, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Gerade die Betreiber von kleineren (Hobby-) Seiten missachten diese einfachen Grundsätze oftmals. Nicht nur das dann der ganze Freundeskreis darüber lacht, auf den ersten Plätzen der Suchergebnisse werden diese Seiten nie erscheinen und sich daher auch nie über hohe Besucherzahlen freuen können.
Als Betreiber dieser Seite hier (http://jagato.de) veröffentliche ich ja auch Fremdbeiträge. Was mir da so vorgeschlagen wird ist zum großen Teil nur noch peinlich. Hauptsache ein paar Links in den Text integriert und das soll dann Öffentlichkeitsarbeit sein. Solche Texte wird kein Admin, der ein bisschen Ahnung hat auf seiner Seite veröffentlichen. Denn schlechte Texte sind nicht nur für die eingefügten Links von Nachteil sondern ganz besonders für die Seite, auf der sie veröffentlicht wurde. Also hüten Sie sich davor fremde Texte ungelesen auf Ihrer Internetseite zu veröffentlichen.

Doppelte Inhalte
Hüten Sie sich vor doppelten Inhalten und insbesondere vor Plagiaten. Nicht erst seit unserem Ex-Minister zu Guttenberg ist abschreiben verpönt. Vor allen Dingen kann man (sprich Google & Co.) doppelte Inhalte per Automatismus gut und schnell erkennen. Die Abwertung der betreffenden Seite ist dann vorprogrammiert. Also schreiben Sie Ihre Texte selber oder kontrollieren Sie fremde Texte. Im Internet gibt es genug Anbieter, die überprüfen können, ob ein Text oder Textteile bereits veröffentlicht wurden. Hier auf http://jagato.de haben wir zeitweise über 50 % der zur Veröffentlichung vorgeschlagenen Texte aus diesem Grunde abgelehnt.
Tipp: Einige ganz abgezockte Autoren merken sich ganz genau, auf welchen Seiten doppelte Inhalte kontrolliert werden. Wenn ein Text auf einer dieser Seiten veröffentlicht wurde (der Text also bereits kontrolliert ist) warten die einfach noch ein paar Tage ab und veröffentlichen den Text auf anderen Seiten, die nicht kontrollieren. Also kontrollieren Sie nach ein paar Tagen einfach nochmal. Wir machen das in unregelmäßigen Abständen und haben schon einige beim schummeln erwischt.

Sofern Sie Ihre Internetseite selber erstellt haben, sollte Sie auch mal überlegen, ob Sie nicht versehentlich und ganz automatisch doppelte Inhalte generieren. Zum Beispiel wenn eine Seite sowohl über einen Direktlink als auch über die Kategorien ausgegeben wird soll dies angeblich von Google & Co. als doppelter Inhalt gewertet werden. Ich bin davon zwar nicht überzeugt (denn dann hätte Google wirklich schlechte IT-Fachleute und Programmierer) aber ein bisschen Vorsicht kann sicherlich nicht schaden. Denken Sie an die Verwendung von nofollow und noindex.

Textlänge
Bei der Textlänge wird meist eine Wortanzahl von 300 – 500 Wörtern empfohlen. Sicherlich nicht falsch aber auch kein Zwang. Es gibt Themen die nach 100 Wörtern komplett abgehandelt sind, andere Themen brauche weit mehr als 1000 Worte. Erster Grundsatz auch hier, der Artikel muss für den Leser angenehm zu lesen sein. Wenn nach 100 Wörtern das Thema umfassend abgehandelt ist helfen nicht noch 300 Füllwörter. Im Gegenteil, die Leser rennen (klicken) in Scharen weg. Trotzdem ist es sicherlich gut sich an eine Mindestanzahl von – hmmm, sagen wir mal – 300 Wörtern zu orientieren. Mehr dürfen es natürlich (sofern sie sinnvoll sind) gerne sein.

Schreibservice
Immer mehr in Mode kommen Seiten, die einen Schreibservice anbieten. Und dementsprechend werden auch die Preise unterboten. Mittlerweile bekommen Sie für unter einem Cent pro Wort Texte erstellt. Ein üblicher Text von 300 Wörtern kostet Ihnen dann lediglich 2-3 Euro. Dafür können sie den Text nicht selber schreiben. Sollten Sie aber! Ich schreibe gewerbsmäßig Texte und kann Ihnen versichern, für diesen Preis können Sie keinen guten Text erwarten. Alleine die Recherche über das Thema dauert (mindestens) 15 Minuten. Dann will der Text geschrieben sein. Ich beherrsche das 10-Finger-System. Trotzdem benötige ich für das Schreiben und Korrektur lesen noch einmal 15 Minuten. Wenn wir jetzt noch davon ausgehen, dass man mit dem Auftraggeber korrespondieren muss, die Vorgaben beachten muss, den fertigen Text übermitteln muss und natürlich kontrollieren, ob denn das vereinbarte Entgelt auch eingeht —– selbst für einen kurzen Text geht zusammen ca. 1 Stunde drauf. Erwarten Sie also nicht für einen Stundenlohn von 2-3 Euro einen korrekten Text, den Sie ungelesen veröffentlichen können.
Lassen Sie am besten die Finger vom Schreibservice oder (wenn es nicht anders geht) suchen Sie sich einen guten Autor, der ALLE Texte für Sie schreibt. Dem können Sie ruhig etwas mehr bezahlen erhalten dann aber auch gute Texte. Denn wenn der „Mist baut“ bekommt er von Ihnen keinen einzigen Auftrag mehr. Er wird sich also entsprechend bemühen.

Auflockern
Lesen Sie gerne ein Fachbuch oder blättern Sie lieber in einer reich bebilderten Illustrieren? Genau, so ist es auch bei Internetbesuchern. Daher lockern Sie den Text ein wenig auf. Ein passendes Foto kann nie schaden, auch ein Diagramm oder eine Grafik peppen den Text optisch auf. Und nicht nur das. Im Gegenteil, die zusätzlichen Stilelemente machen das Thema vielleicht sogar noch anschaulicher.
Und für diejenigen unter uns, die immer nach den Suchmaschinen schielen: Ob ein Text mit Bildern, Fotos, Videos, Grafiken, usw. kombiniert ist, kann man sehr einfach automatisch überprüfen und in die Gewichtung des Textes und der Internetseite einfließen lassen.

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