jagato.de – Dies und Das

Archiv: Oktober 2013

Die Politik macht aus unserer Polizei eine Lachnummer

Polizisten werden angespuckt, beschimpft, tätlich angegriffen und müssen sich auch noch Rechtfertigen, wenn Sie mal durchgreifen. Das ist ja mittlerweile allgemein bekannt und führt zu viel Missmut in unsere Gesellschaft. Zumindest bei den gesetzestreuen Mitbürgern.

Andere Länder – andere Sitten. Auf der Onlineausgabe der Welt ist mir heute ein Video aufgefallen, bei dem ich fast applaudiert hätte. Und zwar ist in Brasilien ein Motorradfahrer während der Fahrt mit vorgehaltener Waffe angehalten worden um sein Motorrad zu stehlen. Ich glaube hier in Deutschland nennt man das Raubüberfall. Wie auch immer, der betroffene Motorradfahrer hatte eine Helmkamera die den ganzen Vorgang aufgenommen hat.

Die Geschichte ging allerdings (Sie werden es schon vermuten) etwas anders aus, als sich der offensichtlich minderjährige Räuber es geplant hatte. Denn der Räuber saß noch nicht ganz auf dem Motorrad, das vielen auf einmal Schüsse. Ein Polizist hatte zufällig den Raub beobachtet, seine Dienstwaffe gezogen und den Räuber ohne Warnung angeschossen. Dazu kann ich nur sagen: Klasse, richtig gemacht, der Mann sollte belobigt werden.

In Deutschland würde ein Polizist erst einmal vor Gericht kommen. Unverhältnismäßigkeit der Mittel. Er hätte den Räuber wahrscheinlich warnen müssen. Und in der Öffentlichkeit, insbesondere bei den Unterschichten, würde die Polizei als Institution angegriffen, weil sich die Polizei ja alles erlauben könne. Und der jugendliche Räuber würde wahrscheinlich sogar noch eine Entschädigung weiterlesen… »

Gesunde Ernährung vor dem Hintergrund der menschlichen Entwicklung

Vieles was uns heute von Politikern, den Medien, vielen (selbst ernannten) Fachleuten, aber auch von einigen Wissenschaftlern erzählt wird stimmt nicht immer und sollte man nicht unkritisch übernehmen. Zur Zeit lese ich „Die kurze Geschichte der Menschheit“ von Yuval Noah Harari. Übrigens das beste Buch, welches ich in letzter Zeit gelesen habe. Sehr interessant und läßt sich gut lesen. Auf jeden Fall bin ich bei der Lektüre auf einen Punkt besonders aufmerksam geworden, den ich hier ein wenig weiter ausführen möchte.

Ich bin Baujahr 1960 und habe daher sogar noch die Nachwirkungen des Krieges und der damit verbundenen Entbehrungen auf die Ernährungsgewohnheiten erlebt. Damals war aß man viel und deftig und der Teller wurde selbstverständlich leergegessen. Als junger Mann erlebte ich dann die Biowelle mit. Damals in Westberlin schossen die Bioläden wie Pilze nach dem Regen aus dem Boden. Und kurz darauf schwappte die Biowelle weiterlesen… »

Kein Zigeunerschnitzel in Hannover

Ab und an werfe ich mal einen Blick auf die Onlineausgabe der Bild(-zeitung). Lustig finde ich da immer die Überschriften. Mehr kann man da eigentlich auch nicht lesen. Reicht aber auch. Zumindest um sich zu amüsieren.

Heute ist mir da der Artikel aufgefallen, nach dem „Das Forum der Sinti und Roma in Hannover“ angeblich den Begriff Zigeunerschnitzel am liebsten von allen deutschen Speisekarten streichen will. Einen ersten Erfolg hat das Forum nach dem Bildbericht in der Kantine des Rathauses sowie des Hannover-Congress-Centrum erreicht. Dort werden die Schnitzel jetzt unter einer anderen Bezeichnung weiterlesen… »