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Kategorie: Philosophie

Nobelpreis für Medizin 2012 verspricht nicht die ewige Jugend

Dieses Jahr ging der Nobelpreis für Medizin an zwei Forscher, die es geschafft haben aus spezialisierten Zellen Stammzellen zu erzeugen. Dies ist in zweifacher Hinsicht von Bedeutung.

Zum einen zeigen die beiden Forschungsarbeiten, dass die natürliche Entwicklung keine Einbahnstraße ist. Denn direkt nach der Empfängnis besteht der Embryo aus pluripotenten Stammzellen, die sich im Laufe der Entwicklung spezialisieren (zum Beispiel zu Hautzellen, Muskelzellen, usw.). Diese Entwicklung haben die beiden Forscher praktisch umgekehrt und aus weiterlesen… »

Genetische Auslese seit Jahrmillionen bewährt — jetzt schlecht?

Die natürliche Auslese „Survival of the Fittest“ hat nicht nur dazu geführt, dass überhaupt die Weiterentwicklung des Lebens möglich war sondern auch das wir zu dem geworden sind, was wir heute sind. Der Mensch (so wie auch alle anderen Lebewesen) hat sich im Laufe der Zeit der Umwelt angepasst. Allerdings geht dieser Vorgang (zumindest aus menschlicher Sicht) sehr langsam vonstatten. Aber Zeit spielt für die Natur keine Rolle. Nehmen Sie die Dinosaurier, die wirklich lange die Erde beherrschten. Trotzdem konnten Sie sich irgendwann nicht mehr schnell genug anpassen und wir Säugetiere haben die Oberhand gewonnen. Auch heute noch kann man die genetische Veränderung an uns Menschen beobachten. Ich denke da zum Beispiel an die Weisheitszähne. Unser Kiefer ist im Laufe der Jahrtausende immer kleiner geworden. Wir verzehren nicht mehr so wie unsere Vorfahren rohes Fleisch. Und auch andere Nahrungsmittel werden schon lange ver- und bearbeitet bevor wir uns damit ernähren. Dementsprechend werden unsere Kauwerkzeuge weiterlesen… »

Warum sollte man 40 Stunden die Woche arbeiten?

Dumme Frage. Von irgendetwas muss man ja leben. Mit diesem Einwand haben Sie vollkommen recht. Aber schauen Sie sich doch einmal die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen an. Es sieht doch (nicht nur in Europa) so aus, dass eine immer kleiner werdende Arbeiterklasse immer mehr Menschen versorgen muss.

Einerseits gibt es viele Menschen, die jede Woche 40 Stunden (oder mehr) beruflich tätig sind, Überstunden absolvieren und trotzdem jammern die Arbeitgeber über Arbeitskräftemangel und wir haben unverändert hohe Arbeitslosenzahlen. Auf der anderen Seite müssen diese beschäftigten Arbeitnehmer eine immer größer werdende Anzahl von Menschen finanziell unterhalten, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage sind beruflich tätig zu sein (oder nicht wollen). Verrückte Welt! weiterlesen… »

Raja Yoga

Raja Yoga, auch als königliches Yoga bekannt, ist ein vor allem auf geistliche Entwicklung und Meditation zielender Yoga Stil und erklärt wie wir die verborgenen Kräfte unseres Geistes entwickeln und freisetzen können, so dass man einen Zustand von Harmonie, innerem Frieden und Selbstkontrolle erreicht. Der Weg des Raja Yoga wird als königlicher Weg bezeichnet, einerseits wegen der extremen Schwierigkeiten die bei der Kultivierung des Geistes, so dass er zum Freund und nicht zum Feind wird, entstehen und andererseits wegen dem Schwierigkeitsgrad bei der Entwicklung der notwendigen Fähigkeiten um den menschlichen Geist verstehen zu können.

Raja Yoga ist ein Pfad, der geistige Disziplin erfordert und als Vorbereitung zur Entdeckung der der tieferen Natur unserer Seele dient. Seine elementaren Ebenen sind relativ leicht zu verstehen, schwieriger wird es jedoch wenn es darum geht um den eigenen Geist zu kontrollieren und seine Gedanken zu steuern. weiterlesen… »

Die Welt in der Flaschen

Sind Sie eigentlich real? Diese Frage wird den ein oder anderen Leser sicherlich irritieren und zu der spontanen Aussage verleiten: Der Gabor ist jetzt vollkommen durch den Wind.

Nein, bin ich nicht, mitnichten. Aber wenn man einmal ernsthaft darüber nachdenkt, ist die Frage nach virtuellen Realitäten gar nicht so weit her geholt. Angefangen hat das Ganze mit einfachen Spielen wie zum Beispiel Monopoly. Im Grunde eine Welt in sich, in der man hinein taucht, wenn man das Spiel spielt. Aber richtig begann die Entwicklung dann mit den Computerspielen. Ich kann mich noch an die ersten SimCity-Versionen erinnern, die man ab einem gewissen Spielstand einfach laufen lassen konnte. Ähnlich verhielt (und verhält) es sich mit der Vielzahl von (Wirtschafts-) Simulationen. Auch hier läuft ein in sich geschlossenes System nach eigenen Regeln. Das einzige was an einer wirklichen virtuellen Realität noch fehlt sind die selbst handelnden Individuen. weiterlesen… »