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Zwiebelkuchen kalt und warm

Nach meiner kleinen Anleitung und Rezept zum Pizza selber machen und einfrieren habe ich mal ein paar Experimente mit dem Teig durchgeführt. Das man mit dem Teig auch prima Pizzabrötchen hin bekommt brauche ich ja wohl kaum zu erwähnen. Aber bei der Suche nach Gerichten, für die man Hefeteig benötigt, bin ich schnell auf den Zwiebelkuchen aufmerksam geworden.

Zwiebelkuchen wird traditionell zu den ganz frischen Weinen und auch zum Federweißer gereicht. Da Zwiebelkuchen in der Regel warm genossen wird hier der kleine Tipp, in mal kalt zu probieren. Mir persönlich hat er nämlich gut gekühlt aus dem Kühlschrank auch sehr gut geschmeckt.

Aus der folgende Menge bekommen sie 6-7 runde Teigscheiben, Durchmesser 23 cm, die man als Pizza oder als Käsekuchen verwenden kann. Normale Esser werden mit einem halben Zwiebelkuchen gut satt. Die restlichen Teigscheiben habe ich eingefroren. Die kann man nämlich auch tiefgefroren belegen und dann direkt in den Backofen damit.

So, was brauchen wir für Zutaten?
500 ml lauwarmes Wasser
40 g Hefe
20 g Salz
25 ml Öl
1 Prise Zucker
1000g Mehl

Geben Sie die Zutaten (bis auf das Mehl) in eine Schüssel und rühren Sie gut um. Dann das Mehl hinzugeben und gut durchkneten. Dann kommt der Teig über Nacht (24 Stunden) an einen kühlen Ort. Am besten in einer großen Schüssel, die man mit einem großen Teller abdeckt. Ich nutze immer unseren Keller. Selbst bei den geringen Temperaturen geht der Teig da noch gewaltig auf. Daher: Nehmen Sie eine große Schüssel 😉

Am nächsten Tag kann man sich eine gut faustgroße Menge Teig nehmen, kurz eine Kugel formen (indem man den Teig zwischen den Händen rollt) und dann die Teigkugel langsam immer flacher werden lassen bis die Größe stimmt. Wer sich das nicht so zutraut, der sollte ein Nudelholz, eine Flasche oder einen ähnlichen runden Körper verwenden. Damit der Teig nicht an den Händen oder Werkzeugen klebt immer gut einmehlen! Der Unterschied zur Pizza besteht in der relativ starken Belagsschicht durch die vielen Zwiebeln. Daher muss man beim Zwiebelkuchen den Rand etwas hochziehen oder eine Springform benutzen. Auch ein ganz normales Backblech geht. Wer es aber (so wie ich) original und rustikal liebt, der macht es wie oben beschrieben und zieht den Rand einfach 1-2 cm hoch. Während wir den Belag vorbereiten kann der Teig an einem warmen Platz noch etwas (30-60 Minuten) gehen. Dann wird der Boden leichter und luftiger. 😉

Für den Belag schält man erst einmal 400 g Zwiebeln und schneidet sie in Ringe. Die kann man dann in der Pfanne leicht im Fett anschwenken und dann abkühlen lassen.
Währenddessen 200 g durchwachsenen Speck (geräuchert) würfeln und mit dem geriebenen 200 g Gouda mischen.
Und als drittes benötigen wir noch ein Eigelb, welches wir mit 75 g Schmand verrühren.

Der Rest ist nur noch ein Kinderspiel. Zuerst die Zwiebeln auf den Teig verteilen, dann salzen und pfeffern, darauf den Speck/Käse und darüber noch das Eigelb/Schmand. Im Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 15 Minuten backen bis die Oberfläche schön braun ist.

Guten Appetit!

1 Kommentar

  1. Pizza selbst gemacht | jagato.de:

    […] ja, aus dem gleichen Teig kann man auch sehr gut einen Zwiebelkuchen […]

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